Replying to @reeeen@norden.social

@reeeen Bernd hat verstanden, dass es um Macht geht. Wer definiert, was vernünftig ist und was nicht, legitimiert sich selbst, spricht sich selbst die Vernunft zu, zeigt, dass er die Definitionsmacht hat und dass der politische Gegner "wahnsinnig", nicht "normal" ist. Das machen die Rechten ständig. Denn sie brauchen den Wahnsinn, um sich ihrer Vernunft zu versichern. Deswegen kann der Faschismus nicht aufhören, er braucht den Feind, denn er definiert sich über ihn.

Replying to @rainer@friendica.sokoll.com

@rainer @reeeen Also "Wahnsinn und Gesellschaft" muss man schon echt Foucault-Fan sein (der ich bin aber nicht von jedem erwarte), weil er das extrem detailliert seit dem 15. Jahrhundert bis 1960 aufdröselt und strukturell betrachtet und es an Fachsprache (zwengs Präzision) nicht mangelt. Eine Zusammenfassung tut es für Interessierte aber nicht so motivierte auch, finde ich. Ich hatte eh vor, einzelne Aspekte Foucaults in verständlichen Beiträgen zu beleuchten. Dazu mache ich ganz sicher was.

Jul 5, 2026, 21:50 UTCde