Replying to @2ndStar@astronomy.social

@2ndStar @StephanMatthiesen

Wenn man möchte, dass eine Partei 100% umsetzt, dann braucht sie min. 50% der Stimmen.

Beispiel:

SPD wählen: 16%
über SPD meckern: 100% - gefühlt ;-)

16% dürfen erwarten, dass die SPD um jeden Punkt kämpft, aber nicht, dass sie alles durchsetzt, was sie versprochen hat.

Wenn die Koalition aus 2 Parteien mit gegensätzlichen Vorstellungen besteht, ist es klar, dass sie lange brauchen, um sich auf minimale Dinge zu einigen.

Replying to @StephanMatthiesen@troet.cafe

@StephanMatthiesen

Ich sehe schon, dass die kämpfen, natürlich nur einen kleinen Teil davon. Wir wollen ja gleichzeitig auch, dass die sich nicht immer streiten in der Öffentlichkeit.

Ich denke, die richtigen Kämpfe passieren hinter verschlossenen Türen.
Was dann nach außen getragen wird, wird dann von jedem so vorgetragen, dass die andere Seite immer noch mitgehen kann. So gehen Verhandlungen. Auch dabei ist Diplomatie gefordert.

@2ndStar

Replying to @Peppaplanta@sueden.social

@Peppaplanta @2ndStar
Ja, wird immer behauptet, dass die hinter verschlossenen Türen kämpfen.
Aber wenn ich als Wähler nicht mehr weiß, was sie wirklich wollen und was sie nur wegen Koalitionsfrieden lächelnd mitmachen, dann verliere ich jedes Vertrauen.
Und da die SPD sogar in der Ampel, als sie die Macht hatten, die schlimmsten Überwachungsmaßnamen und Migrationshetze betrieben hat, ist es kaum glaubhaft, dass sie nicht voll dahinter stehen und das vorantreiben.

Jul 6, 2026, 08:44 UTCde

Replying to @StephanMatthiesen@troet.cafe

@StephanMatthiesen

a) Wahlergebnis zur Ampel 2021:
CDU/CSU: 24,1
SPD: 25,7
FDP: 11,5
Grüne: 14,8
Die Linke: 4,9
AfD: 10,3
SSW: 0,1
Sonstige: 8,7

b) Man findet bei jeder Partei Punkte, die einem überhaupt nicht passen. Die Frage ist, ob man für diese Punkte alles Positive ignoriert.

Die SPD macht nach meiner Meinung seit 2017 immer wieder den Fehler mitzuregieren, um wenigstens etwas durchzubringen, obwohl sie weiß, dass sie danach noch weniger Stimmen bekommt.

@2ndStar

Replying to @Peppaplanta@sueden.social

@Peppaplanta @2ndStar
Wenn du mich überzeugen willst, dass die SPD "eigentlich" prima ist, bewirkst du leider nur das Gegenteil: dass ich immer stärker das Gefühl bekommen, ihr versteht die Kritik nicht oder nehmt sie nicht ernst oder wollt uns was vormachen.

Eine Partei braucht und kann nicht alles erreichen, aber wenn sie nicht einmal glaubhaft zeigen kann, wofür sie eigentlich einsteht, dann ist sie ziemlich überflüssig.

Replying to @StephanMatthiesen@troet.cafe

@StephanMatthiesen

Nein, darum ging's mir nicht.

Ich habe der SPD schon 2017 den Rücken gekehrt.

Was mich aber nervt, ist die Meckerei über alles, was die SPD macht (oder darüber, was die Grünen machen).

Wenn nur 16% die SPD gewählt haben, warum tun dann ALLE so, als wurden sie verraten.

Und warum wird alles Gute einfach so ignoriert?

So langsam hab ich das Gefühl, das hat Methode.

Die AfD wird nicht gewinnen, weil sie so viele Stimmen kriegt, sondern die anderen so wenig.

@2ndStar

Replying to @StephanMatthiesen@troet.cafe

@StephanMatthiesen @2ndStar

Allgemein stimme ich zu.

Im Detail nicht.

Die SPD ist nicht mehr in der Position, ihre reinen sozialdemokratischen Positionen vorzubringen.

Sobald sie es tut, wird sie von großen Teilen des Volkes als regierungsunfähig gebrandmarkt.

Ich finde, vor diesem Hintergrund hat sie sehr viel durchgebracht.

Mit nur 16%.

Ich sehe auch, dass hier und dort doch noch die echte SPD durchscheint und finde, dass sie doch zugehört und etwas gelernt haben.