@Gela
In meiner Jugend fand ich das extrem nervig!
Im Studium kam ich dann mit Menschen - allesmeistens Cis-Frauen - in in Berührung, die zum Thema "Amazonen und Matriarchat" geforscht hatten.
Aber ich habe mich nie als "Feminist" begriffen.
Die Augen haben mir erst kurdische Freund:innen auf meinen Fahrten nach Türkisch-Kurdistan / Bakur 92 geöffnet.
Für sie waren eben nicht Männer das Feindbild. Auch die Existenz von Geschlechtern sahen sie nicht als Problem... sondern die Geschlechterrollen!
Erst als ich das begriffen hatte, konnte ich mich selber anfangen mich zu befreien!
Die Folge war, daß ich eine Frauenadoptiv-WG hatte, gerne mit unserem Lesbenpärchen in der e-2 verbracht habe und auch sonst viel intensiveren Kontakt zu Frauen als zu Männern aufbauen.
Allerdings muß ich sagen, daß dieses ständige gesuche nach "toxischer Männlichkeit" als Übel für ALLES seit einigen jahren entsetzlich nervt und leider nur den Egozentrismus von Menschen aller Geschlechter gefördert hat.