How to lie with statistics
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@littlealex@infosec.exchange
I do something with IT Security...
I love old computers and hate authoritarian people. Former leftie, now political homeless, but always a radical supporter of the democratic system. Strong believer in a small government, personal accountability and responsibility. No time and patience for bullshit.
How to lie with statistics
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Replying to @luki@social.anoxinon.de
@luki Natürlich ist das subjektiv. Dort waren ein paar hundert Leute, würde ich schätzen und ich habe vielleicht mit 25-30 gesprochen, allerdings wahllos und Leute, die ich nicht kannte. Dazu die Vorträge und Gespräche mit Leuten, zu denen ich regelmäßig Kontakt habe.
Ich glaube vor allem KMUs, die schon seit mehreren Generationen in einer Familie sind, werden sich um Nachfolger sorgen, aber das sind sehr viel weniger der Leute wie ich, die in den 1980ern oder 1990ern gegründet haben.
Replying to @behrmann@norden.social
@behrmann Das trifft auf alle Fälle für ältere Angestellte zu, insbesondere wenn sie schon länger dabei sind. Das Mindset der Millenials und noch mehr der GenZ ist davon aber unabhängig. Die kommen, motzen und sind wieder weg, verkürzt gesagt.
Replying to @onirakkiss@ioc.exchange
@onirakkiss Naja, moderate Erholung klingt jetzt auch nicht nach Boom-Markt und das sind lokale Effekte. Vielleicht hat Sachsen Glück, weil es CDU-regiert ist, keine Ahnung.
Die Grafik, die ich rausgesucht habe, war das Neueste, was ich gefunden habe und bezieht sich auf den bundesweiten Trend. Ich bin gespannt wie es 2025 und 2026 aussieht. Ich erwarte jedenfalls nicht, dass es einen Bauboom gibt, weil dafür sieht es bei der Baubranche zu schlecht aus. Auch da wird es regionale Unterschiede geben.
Ich würde sagen, dass wir sehen werden wie viele neue Wohnunge es in ein paar Jahren gibt...
Was die Pleiten der Immobilienmakler angeht, das hat nichts mit fehlenden Nachfolgern zu tun. Die sind teils Anfang/Mitte 30 und denen geht einfach das Geld aus. Meine Freundin ist Immobilienmaklerin mit eigenem Büro, daher habe ich ein wenig Einblick in den fränkischen Immobilienmakrt. Mag sein, dass es in München ein wenig anders aussieht, aber hier lokal ist es so, dass die Makler mit einem Umsatzeinbruch zu kämpfen haben, weil die Neubauten weggebrochen sind und der ganze Kram rund um Vermietung bzw. Immobilienbetreuung für Besitzer weit weniger einbringen als die Vermittlung bzw. Betreuung von Neubauten. Im Einfamilienhausbereich geht ein wenig, aber das Geschäft im Bereich Neubau, Entwicklung und auch der Bereich der Gewerbeimmobilien geht nur noch sehr wenig.
Klar haben sich manche Immobilienmakler auch einfach verkalkuliert und ihre Unternehmen zu aufgebläht usw, jetzt fressen sie die Kosten auf, aber auch das erklärt nur einen Teil der Probleme.
Replying to @jti42@infosec.exchange
@jti42 Probably there will be a similar anniversery in some decades or centuries...
EV Batteries Are Defying Expectations After Hundreds of Thousands of Miles - WSJ
College Students Are Testing at the Level of 10-Year-Olds
https://futurism.com/future-society/college-students-oecd-reading-literacy-10-year-old
FuturismCollege Students Are Testing at the Level of 10-Year-OldsA new survey of some 160,000 students found something horrible about college students in the richest countries in the world.Replying to @onirakkiss@ioc.exchange
@onirakkiss Und hier (Frankenwald) gehen die Immobilienmakler reihenweise pleite oder stehen kurz davor, weil der Markt zusammengebrochen ist. Die Statistiken für privat finanzierten Wohnungsbau findest du bei der Bafin. Selbst die Sparkassen, also den Kommunen nahe Geldinstitute finanzieren kaum noch den gewerblichen Wohnungsbau, obwohl sie dazu gedrängt werden.
Foto von BAFIN-Wenseite.
Natürlich wird weiter mit Immobilien gezockt und bestehende werden weiter bewirtschaftet, aber niemandm it Verstand investiert dort.
Ich kenne auch Unternehmer, die Lohndumping betreiben, aber ich halte das für eine Minderheit und meist sind das auch keine guten Geschäftsleute und vor allem ist niemand gezwungen für die zu arbeiten.
Was die Nachfolge angeht, da bin ich bei dir. Das ist Teil der Ursache, aber die zieht bei den Boomern, GenX sucht einfach keine. Generell gesprochen, natürlich wirst du immer einzelne finden, die das trotzdem machen und umgekehrt Boomer, die es nicht machen.
The main goal is to die young, as old as possible.
Ich war gestern Abend mal wieder auf einem Treffen des Bundes für Selbstständige. Da war ich vielleicht vor 10 Jahren das letzte Mal, ist einfach nicht mein Ding und ich hab die Netzwerke für meine Firma nie gebraucht.
Anyway, es war augenöffnend das nach so langer Zeit mal wieder zu sehen. Im Gegensatz zum letzten Mal haben sich einige Sachen fundamental verändert.
1. Unternehmer meiner Generation planen nicht mehr mit Nachfolgern bzw. wie es mit ihrem Unternehmen nach ihrem Ausscheiden weitergeht. Ich hab ja noch etwa 15 Jahre bis zur Rente, falls ich denn eine kriegen sollte. Keiner, mit dem ich gesprochen habe, plant einen weiteren Ausbau seiner Firma, noch werden größere Investitionen getätigt oder in Ausbildung für neue Leute investiert. Alle, inkl. mir, planen den Ausstieg und fahren das Unternehmen bis dahin auf Verschleiss. Die übriggebliebenen Ressourcen, die entweder danach übrig sind oder bis dahin aus der Firma entzogen werden, gehen in die private Altersversorgung und sind damit der Wirtschaft und auch der Gesellschaft entzogen. Die Arbeitsplätze und damit die Möglichkeiten, dass Menschen ihren Lebensunterhalt verdienen, sind weg. Die nachfolgenden Generationen haben in der Regel nicht die Ressourcen neue Unternehmen zu gründen. Das wird zu einem Zusammenbruch des Mittelstandes führen, der die Basis unserer Wirtschaft ist.
2. Alle haben sich aus dem Wohnungsmarkt zurückgezogen, wirklich alle. Niemand investiert auch noch einen Cent in dem Bereich, weder für den Kauf von Wohnungen und erst recht nicht für den Neubau. Das letzte Wohnungsbauprojekt (zwei Häuser a sechs Wohneinheiten) im Landkreis wurde jetzt gestoppt. Wenn dann kaufen die Leute Einfamilienhäuser bzw. bauen welche, manche kaufen nur Grund als Geldanlage. In der Vergangenheit war es so, dass die Leute in Zeiten, wo hohe Inflation usw. geherrscht hat, eher in diesen Markt investiert haben, Stichwort "Betongold".
3. Viele beklagen sich über mangelnde Loyalität der Mitarbeiter. Wenn es irgendwo einen Euro mehr gibt, wechseln sie. Das bedeutet keiner ist mehr bereit in die Ausbildung oder Einarbeitung von Mitarbeitern zu investieren, statt dessen schraubt man die Anforderungen bei der Einstellung hoch. Man ist sich Bewusst, dass das die Folge der miessen Behandlung von Mitarbeitern einiger Firmen ist, aber sieht das jetzt als gegeben und muss damit umgehen, weil ändern kann man es nicht.
4. Überraschend viele denken über einen Weggang nach, vor allem in's benachbarte EU-Ausland, Polen sieht für viele aus wie ein Hort der Vernunft und Stabilität, aber auch Tschechien und Slovenien. Was die Arbeitskosten angeht, die leute die über sowas nachdenken, sehen Rumänien und Bulgarien als potentielle Ziele. Ich dachte bei den KMUs ist das eher die Ausnahme.
5. Viele klagen über zunehmende Aussenstände, die sie nicht mehr lange über Reserven kompensieren können. Gerade Handwerker machen vieles nur noch auf Vorkasse und nehmen in Kauf einen Auftrag zu verlieren, statt ihren Umsatz zu maximieren.
Zahlungsausfälle gibts immer mal, aber die letzten 10-15 Jahre waren dahingehend stabil und die Leute daran gewöhnt, dass es die Ausnahme bleibt. Einige im Baubereich haben bis zu 80% Ausfälle, zusätzlich zu der rückläufigen Auftragslage.
6. Alle hassen Katharina Reiche.