Katja Diehl

@SheDrivesMobility@norden.social

Mehrere SPIEGEL-Bestseller, über sechs Jahre Podcast, unzählige Lesungen und Keynotes – und doch nur ein Ziel:

Eine klima- und sozial gerechte Mobilität für alle.

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4/

So steht es auch im Manifest:
"Der Feminismus hat (gegen ein Männerbild, was Leid schafft) gekämpft, und das war bitter nötig. Und er kämpft immer noch, weil die Strukturen nachwirken.

.. Aber wir haben vergessen, ein Angebot zu machen, was Männlichkeit stattdessen sein kann."

Ist DAS der Weg?

Denn "mein" Feminismus kämpft für die Befreiung aller, egal welcher geschlechtlichen Orientierung, befreit auch Männer aus toxischen Erwartungssystemen.

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3/

Im Spiegel-Artikel gibt es Zitate:
Hofreiter, der sich beim Boxen filmen lässt und sagt, dass seine Mutter das gehasst, sein Vater es ihm beigebracht hat, sagt: Dass viele Männer sich von rechten Erzählungen angezogen fühlen, sei auch die Schuld eines linken »Beschämungsdiskurses«.

hä?

"Bei den Grünen gibt es jedoch zunehmend Politiker und Politikerinnen, die zumindest der Ansicht sind, dass der Feminismus junge Männer verunsichert und verschreckt hat." So der Spiegel.

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2/

Die aufgezählten Eigenschaften - Fürsorge zeigen, Emotionen zulassen, nicht dominieren, Erfolg teilen statt Nullsummenspiel - sind keine spezifisch männlichen Tugenden, sondern einfach prosoziale menschliche Werte.

Also das, was in der GESELLSCHAFT alle dringend aufbauen sollten.

Nicht als Männer, nicht als Frauen, sondern als Menschen. Ist das, wonach diese Grünen, die unterschrieben, suchen, ggf. einfach "retro", weil "Männerbild?
Und damit längst noch nie Realität?

Männer schreiben mir grad, dass der Feminismus beizeiten aber auch "sehr belehrend sei".
Stimmt, das Patriarchat hingegen tötet.
Mir fällt es da nicht schwer, eine Wahl zu treffen.

Binäres Weltbild, Männer, die zu kurz kommen und dabei jeden Tag eine Frau töten, weil sie eine Frau ist.

Rechtspopulisten auf deren Terrain zu besiegen, geht nur mit Verrat der grünen Agenda.

Echte Stärke läge in der konsequenten Vertretung der eigenen Werte - nicht in deren kopfloser Anpassung.

Katja Diehl@SheDrivesMobility@norden.social

1/

Okay, ich werde auf einem Sonntag mal doch wieder anstrengend für all Jene, die das Manifest der Grünen zur "neuen Männlichkeit" begrüßen

Originaltext hier und ja: Ich habe ihn gelesen.

Und fühle mich ausgeladen, weil es in meiner Realität kein binäres System gibt.

Der Text verstärkt Stereotype, macht Menschen außerhalb klassischer Lebensarten (aka. "die Norm", die wohl auch bei den Grünen den Text schrieb?) unsichtbar und verstärkt Probleme.

joswig.eu/2026/07/03/moderne-m

Parteien REagieren zu oft auf rechte Narrative.

Dieses Manifest ignoriert, dass alle aktuellen gesellschaftlichen Krisen patriarchale Wurzeln haben - ein Zusammenhang, der durch die Fokussierung auf "männliche Befindlichkeiten" nicht behoben, sondern gestärkt wird.

Es dreht sich hiermit schon wieder nur um Männer.

Ja meine Güte.

What about holing Stammwähler*innen zurück, die die Grünen verloren haben?

Warum ist DAS kein Ziel?

Sondern immer neue krude Gruppen, die eh das Original wählen?

Katja Diehl@SheDrivesMobility@norden.social

1/

Okay, ich werde auf einem Sonntag mal doch wieder anstrengend für all Jene, die das Manifest der Grünen zur "neuen Männlichkeit" begrüßen

Originaltext hier und ja: Ich habe ihn gelesen.

Und fühle mich ausgeladen, weil es in meiner Realität kein binäres System gibt.

Der Text verstärkt Stereotype, macht Menschen außerhalb klassischer Lebensarten (aka. "die Norm", die wohl auch bei den Grünen den Text schrieb?) unsichtbar und verstärkt Probleme.

joswig.eu/2026/07/03/moderne-m

"Führende Grünenpolitiker sind unzufrieden mit dem Softie-Image und haben ein Manifest für ein neues Männerbild verfasst: Flexen im Fitnessstudio und PS-starke Autos sind ab sofort erlaubt. Als Mittel gegen den Rechtsruck."

Ich kann nicht mehr.

spiegel.de/politik/deutschland

@scream

www.spiegel.de(S+) Wie die Grünen junge Männer erreichen wollen: Pumpen für die ParteiFührende Grünenpolitiker sind unzufrieden mit dem Softie-Image und haben ein Manifest für ein neues Männerbild verfasst: Flexen im Fitnessstudio und PS-starke Autos sind ab sofort erlaubt. Als Mittel gegen den Rechtsruck.

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Okay, ich werde auf einem Sonntag mal doch wieder anstrengend für all Jene, die das Manifest der Grünen zur "neuen Männlichkeit" begrüßen

Originaltext hier und ja: Ich habe ihn gelesen.

Und fühle mich ausgeladen, weil es in meiner Realität kein binäres System gibt.

Der Text verstärkt Stereotype, macht Menschen außerhalb klassischer Lebensarten (aka. "die Norm", die wohl auch bei den Grünen den Text schrieb?) unsichtbar und verstärkt Probleme.

joswig.eu/2026/07/03/moderne-m

Julian Joswig MdBStarke Männer übernehmen Verantwortung – Eine Einladung für moderne MännlichkeitGemeinsam mit anderen GRÜNEN habe ich einen Text zu einem Thema verfasst, das mich sehr umtreibt: Männlichkeit – und wie Influencer aus der „Manosphere“, rechte Politiker und andere sie gezie…

Ich glaube, DAS ist mein Wort zum Samstag.

Die „soziale Komponente“ besteht darin, dass alle Nachteile des Autofahrens von denen getragen werden, die nicht Auto fahren.

Wir leben in der Solidargemeinschaft Auto, opfern unsere Gelder, unser Leben, unsere Gesundheit und unsere Lebensqualität einem System, das noch nie alle mobil gemacht hat.

Katja Diehl@SheDrivesMobility@norden.social

Die Verkehrsministerkonferenz hat einen Preisindex für das Deutschlandticket beschlossen:
Ab 2027 soll der Preis automatisch an Kostensteigerungen gekoppelt werden.

"Der Preis wird dann nicht mehr politisch festgesetzt, die Berechnung erfolgt nach einer komplizierten Formel. Ein Kostenindex enthält Personal-, Energie- und allgemeine Kosten."

Das mag nach Planungssicherheit klingen, bedeutet aber, dass die Preise weiter steigen werden, ohne dass die Sozialkomponente berücksichtigt wird.

Sehr viele Männer werfen mir immer wieder vor, dass ich mit meinen Ideen mal an die Werkstore unserer Republik gehen und mich "von den Arbeiter*innen niedermachen lassen solle" dafür, dass ich in Alternativen denke.

Umso schöner, dass ich regen Austausch mit diesen habe - während die Männer wahrscheinlich noch nicht mal ein Wort mit Arbeiter*innen in der Autoindustrie sprachen.

ALT

Die Verkehrsministerkonferenz hat einen Preisindex für das Deutschlandticket beschlossen:
Ab 2027 soll der Preis automatisch an Kostensteigerungen gekoppelt werden.

"Der Preis wird dann nicht mehr politisch festgesetzt, die Berechnung erfolgt nach einer komplizierten Formel. Ein Kostenindex enthält Personal-, Energie- und allgemeine Kosten."

Das mag nach Planungssicherheit klingen, bedeutet aber, dass die Preise weiter steigen werden, ohne dass die Sozialkomponente berücksichtigt wird.