Dinge, die mir als Frau nie wichtig waren.

Herrgottnochmalverflucht, warum wird so was immer noch den Jungs/Männern vorgelebt?

digitalcourage.social/@danielk

digitalcourage.socialDani-El 🏳️‍🌈 (@danielka@digitalcourage.social)Warum auch Männer unter dem Patriarchat leiden: Uns wird ein Rollenbild vorgelebt, das manche einfach nicht können oder wollen. Der Mann als Familienversorger und -oberhaupt. Noch in vielen Köpfen ist die Vorstellung drin, dass Mann eine Frau finden und eine Familie gründen muss. Und natürlich muss er arbeiten, um diese dann zu versorgen. Das erzeugt einen unheimlichen Druck und ein ungesundes Machtgefälle. Der Mann geht arbeiten, bringt das Geld nach Hause und darf dan über dieses bestimmen. Und nur ein "echter Mann" hält diesem Druck stand. Als männlich gilt, wer einen großen, muskulösen Körper hat. Bist du als Mann klein und schmächtig, wirst du schnell als unmännlich abgestempelt, egal was du sonst so kannst. Fleisch zu essen wird als männlich assoziert, während Salat immer noch als weiblich gilt. 1/

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@Gela

In meiner Jugend fand ich das extrem nervig!

Im Studium kam ich dann mit Menschen - allesmeistens Cis-Frauen - in in Berührung, die zum Thema "Amazonen und Matriarchat" geforscht hatten.

Aber ich habe mich nie als "Feminist" begriffen.

Die Augen haben mir erst kurdische Freund:innen auf meinen Fahrten nach Türkisch-Kurdistan / Bakur 92 geöffnet.
Für sie waren eben nicht Männer das Feindbild. Auch die Existenz von Geschlechtern sahen sie nicht als Problem... sondern die Geschlechterrollen!

Erst als ich das begriffen hatte, konnte ich mich selber anfangen mich zu befreien!

Die Folge war, daß ich eine Frauenadoptiv-WG hatte, gerne mit unserem Lesbenpärchen in der e-2 verbracht habe und auch sonst viel intensiveren Kontakt zu Frauen als zu Männern aufbauen.

Allerdings muß ich sagen, daß dieses ständige gesuche nach "toxischer Männlichkeit" als Übel für ALLES seit einigen jahren entsetzlich nervt und leider nur den Egozentrismus von Menschen aller Geschlechter gefördert hat.

Replying to @Gela@dresden.network

@Gela

Es ist halt sehr schwer geworden, das offen so zu formulieren... ohne daß es gleich gegen mich ausgelegt wird.

Ews gibt so einiges, wo ich ganz sicher nicht stolz drauf bin, aber nix davon hat damit zu tuen, daß ich ein Mann bin.

Vieles, wie z.B. der extreme Hang zur Autonomie und Autarkie, liegt an schlechten Erfahrungen, die ich machen mußte, weil ich mit meiner Behinderung eben nicht der "Geschlechterrolle als Mann" entspreche!

Das wird mir als "Schwäche" ausgelegt - obwohl ich es eher zu einer meiner Stärken gemacht habe. Ebenso gerne über mich selbst zu lachen statt andere zu Sündenböcken für meine Fehlbarkeit zu machen!

Jul 5, 2026, 13:37 UTCde

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@MarcusErpenbach
Es wird viel persönlich genommen, vieles als Angriff gewertet.
Natürlich gibt es Gründe, dass Frauen verstärkt darauf hinweisen. Und ja, es läuft nach wie vor viel falsch. Im Grunde genommen ist "Was erlaubt sich Mann da eigentlich?" ja oft die richtige Frage.
Leider.

Aber es ist so eine Härte geworden, es spiralt sich in Gesprächen so hoch bis zur Explosion.